Gründung - Geschichte - Auftrag

Stiftung Augenlicht - eine Erfolgsgeschichte

2013 - Gründung der "Stiftung Blindheitsverhütung" mit Sitz in Lüneburg durch das DKVB e.V. (Deutsches Komitee zur Verhütung von Blindheit e.V.)

2018 - Umbenennung in "Stiftung Augenlicht" und Sitzverlegung nach Ahlen ins Münsterland

Die Stiftung Augenlicht ist eine Gründung des Deutschen Komitee zur Verhütung von Blindheit (DKVB e.V.). Dieser Verein erfüllt seit nahezu 50 Jahren eine wichtige Aufgabe in Entwicklungsländern, aber auch in Deutschland. Das DKVB arbeitet ähnlich wie `Ärzte ohne Grenzen´ allerdings mit dem Schwerpunkt Augenheilkunde. Es leistet zusammen mit anderen Partnern einen wichtigen Beitrag, damit vermeidbare Blindheit in der Welt zurückgedrängt wird (siehe www.dkvb.org).

Eine effiziente Hilfe zur Verhütung von Blindheit wie auch angemessene Hilfen für Sehbehinderte und Blinde benötigen neben dem großen Engagement aller Beteiligten vor allem eines: Geld!

Ein Verein wie das DKVB e.V. finanziert sich zumeist über Mitgliedsbeiträge. Gehen die Mitgliederzahlen zurück, gehen i.d.R. auch die finanziellen Möglichkeiten zurück.

Eine Stiftung ist als „Geldbeschafferin“ für Projekte eine wesentlich bessere Rechtsform. Bei der Gründung wird neben der Festlegung des Stiftungszweckes (siehe Satzung `Stiftung Augenlicht´ §2 unter Transparenz) ein Kapitalstock angelegt, der nicht angetastet werden darf. Einzig die Renditen aus dem Kapital dürfen für die Aufgaben der Stiftung Verwendung finden. Damit kann eine Stiftung nicht insolvent werden. Darüber hinaus ist eine Stiftung berechtigt, Spenden einzuwerben und steuerlich absetzbare Spendenquittungen auszustellen. Außerdem können Zustiftungen in den Kapitalstock – zumeist handelt es sich dabei um größere Beträge, z.B. bei Nachlässen oder Erbschaften – bereits im ersten Jahr voll steuerlich geltend gemacht werden. Zustiftungen sind somit Investitionen in die Zukunft der Stiftung und deren Projekte.

Vor diesem Hintergrund entschloss sich das DKVB im Jahr 2013, eine Stiftung zu gründen, um die Finanzierung ihrer weltweiten Projekte auf eine neue, zukunftssichere Plattform zu stellen.

In den ersten fünf Jahren des Bestehens der Stiftung unter dem etwas sperrigen Namen „Stiftung zur Blindheitsverhütung“ konnten kaum Spenden eingeworben werden. Durch eine lange Zeit niedriger Zinsen, war auch die Rendite aus dem Kapitalstock überschaubar. Der Plan des DKVB e.V., mit den Geldern der Stiftung Projekte zu finanzieren, ging in den ersten Jahren nicht auf.  

Im Jahr 2018 verlegte die Stiftung ihren Sitz vom Gründungsort Lüneburg nach Ahlen ins Münsterland und gab sich den neuen Namen „Stiftung Augenlicht“. In einer Neuorientierungsphase 2018-2020 wurden die Gremien Vorstand und Stiftungsrat neu besetzt.

Bei der Auswahl der Personen für die beiden Gremien standen zwei unverzichtbare Merkmale im Focus:

Kompetenz: Da bekanntlich nicht jeder alles kann, konnten acht Personen für den Vorstand und den Stiftungsrat gewonnen werden, die als Experten verschiedene Themenfelder bearbeiten, die für das Gelingen einer Stiftung unerlässlich sind: Manager aus der Pharmaindustrie, Jurist, Steuerberater (Vorstand); Augenarzt, Journalistin, Bankerin, Spezialist aus der Wohlfahrtspflege, früherer NGO-Mitarbeiter (Stiftungsrat).

Empathie füreinander: Die Chemie muss im Team stimmen. Und sie stimmt!

Ziel des neuen Stiftungsteams war und ist es, die Bekanntheit der Stiftung Augenlicht und ihrer Aufgaben in der Bevölkerung, aber auch in den augenheilkundlichen Fachgruppen durch verschiedene Maßnahmen wie eine aktuelle Homepage, Social Media, Kongressauftritte, persönliche Ansprachen, Flyerverteilungen, Presseinformationen u.v.m. zu stärken, um dadurch Spenden (Zustiftungen in den Kapitalstock) für Projekte zu generieren.

Aus heutiger Sicht (Herbst 2026) lässt sich festhalten, dass die Maßnahmen gegriffen haben. Die Anzahl der Spender/innen und die Höhe der Spenden und Zustiftungen gingen spürbar in die Höhe. Mittlerweile ist die Stiftung Augenlicht in der Lage, diverse Projekte weltweit mit nennenswerten Finanzmitteln auszustatten bzw. zu unterstützten.

Schauen Sie sich gerne auf der Homepage der Stiftung Augenlicht um. Hier finden Sie alles Wichtige zu den geförderten Projekten, über die Tätigkeit der Stiftung, die Gremien und die handelnden Personen, die Satzung, in der der Zweck und der Aufbau der Stiftung grundgelegt ist, das jährliche Spendenaufkommen und die Finanzpläne. Transparenz ist für uns dabei sehr wichtig.  

Sollten Sie Fragen zur Stiftung Augenlicht haben, für die Sie auf der Homepage keine Antworten finden, melden Sie sich gerne bei uns (siehe Impressum).

Zum Schluss noch ein paar persönliche Worte des Stiftungsteams:

Herzlichen Dank an Sie, die vielen, vielen Spenderinnen und Spender, die Helferinnen und Helfer im Hintergrund, unsere zahlreichen Projektpartner und alle, die sich weltweit im Kampf gegen vermeidbare Blindheit engagieren. Ohne Ihr Engagement, wäre die Welt für viele Menschen deutlich dunkler.

Und jetzt ein Appell in eigener Sache: Wir vom Stiftungsteam hoffen, dass uns der Elan bei unserer Arbeit, bei unserem Engagement für die Stiftung Augenlicht im Kampf gegen vermeidbare Blindheit noch lange erhalten bleibt. Allerdings wird irgendwann einmal die eine oder der andere aus Alters- oder Gesundheitsgründen aus den Gremien ausscheiden, quasi „stiften gehen“ müssen. Von daher freuen wir uns über Menschen, die sich bei uns melden und ihre Kompetenzen und ihr Engagement in den Dienst der guten Sache, dem Erhalt des Augenlichtes weltweit, einsetzen wollen. 

Es grüßt Sie herzlich

Ihr Team der Stiftung Augenlicht

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